Yoga

Yoga ist ein weiter Begriff und wird je nach Lehrer und Stilrichtung sehr unterschiedlich vermittelt. Auf jeden Fall trainiert Yoga nicht nur Muskeln und Faszien, sondern hat auch wesentlichen Einfluss auf Geist, Psyche und die inneren Organe.
Ich selbst praktiziere Yoga seit ca. 20 Jahren regelmäßig, weil es mir in so vielfältiger Hinsicht gut tut, aber ursprünglich der letzte (und erfolgreiche) Versuch war, die Funktion und Belastbarkeit meines bereits Ende der 70-iger Jahre und danach noch mehrfach verletzten Knies wieder zu verbessern. Was hatte ich nicht schon alles probiert, insbesondere viel Krafttraining!

 Inzwischen konnte ich schon bei vielen Menschen mit dem ein oder anderen Problem der körperlichen oder psychischen Art durch die Hinführung zur regelmäßigen Yogapraxis regelrechte Aha-Erlebnisse hervorrufen.

Mittlerweile wird Yoga wirklich überall angeboten, und doch kommen immer wieder Menschen zu mir, die sagen, “ich würde ja gern Yoga machen” bzw. “ich habe Yoga ausprobiert, aber …”
Die häufigsten Begründungen, die ich dann höre, sind inhaltlich sehr ähnlich und bedeuten entweder “es hat nicht so gepasst” oder “ich wurde nicht individuell / meinen Beschwerden entsprechend unterwiesen”.

Nun biete ich schon seit einiger Zeit Yoga im Personaltraining bzw. als Yogatherapie an und merke dabei selbst, wie wunderbar es ist, wirklich ganz individuell auf die verschiedenen Menschen eingehen zu können.

Für wen empfehle ich Yoga als Personal Training?
  • Du möchtest erst mit Yoga beginnen und die Basics genau erklärt bekommen.
  • Du möchtest dich ganz individuell weiterentwickeln, gemäß deinen Möglichkeiten gefordert und unterstützt werden.
  • Du hast körperliche Beschwerden oder seelische Probleme, auf die in einem Gruppenkurs nicht wirklich eingegangen werden kann.

Mein Herz schlägt in erster Linie für Faszienyoga, Anusara Yoga, Vinyasa Yoga und Yogaflows. Je nach deinen Vorlieben und Bedürfnissen stelle ich aber auf jeden Fall ein für dich passendes Programm zusammen.

Durch Atemübungen (Pranayama), Körperübungen (Asanas) und Meditation werden Körper und Geist in umfassender Weise gestärkt. So gesehen ist Yoga das umfassendste Training überhaupt.

Dabei sei nicht verheimlicht, dass die Yogaübungen mitunter äußerst anstrengend und herausfordernd sind, doch gleichzeitig werden eben auch der Geist und die Psyche geschult und schließlich entspannt.

Und wenn du eine besondere Herausforderung suchst bzw. mal etwas Neues ausprobieren möchtest, kannst du bei mir auch auf dem Yogaboard oder im Aerial-Yogatuch üben.

Myofasziales Training

myofaszial bedeutet: Muskeln und Faszien betreffend

Unsere Faszien lassen sich auf sehr unterschiedliche Weise trainieren, je nach Zielsetzung, Bedürfnissen und Vorlieben. Sie sind in ihrer Funktion eng mit unseren Muskeln verbunden.

Das myofasziale Training trainiert keine Muskeln isoliert, es trainiert und formt Bewegungen anhand des globalen Netzwerkes unseres Körpers. Dies kann mit den inzwischen gut bekannten Rollen, aber auch durch dynamische Bewegungen, durch Yoga, unter Einbeziehung verschiedener Kleingeräte und auch auf einem Board an Land oder auf dem Wasser ganz individuell erfolgen. 


In 
den letzten Jahren wird zunehmend die Bedeutung unseres größten Körperorgans, des Fasziennetzes, erforscht. Wie konnte man nur so lange in der irrigen Meinung verharren, es hätte keinen tieferen Nutzen? Dieses Bindegewebenetz umspannt uns nicht nur unter der Haut komplett, sondern auch alle Muskeln, Organe und Gefäße und verbindet diese untereinander.

Der Blick auf einzelne Muskeln mit isolierten Fähigkeiten wird nun mehr und mehr auf das gute Zusammenspiel über ganze Muskelketten erweitert. Was macht die Muskelkette zur Kette? Es sind die Faszien, welche alle Gewebe im gesamten Körper miteinander verbinden, und in denen darüber hinaus auch viele Nerven münden.

Faszien bestehen hauptsächlich aus Kollagen und Wasser.

Nicht nur durch mangelnde Bewegung, sondern auch durch Stress oder Ängste vertrocknen und verfilzen unsere Faszien regelrecht. Dem gilt es entgegen zu arbeiten, um ihre Elastizität und physiologische Funktionsweise wiederherzustellen bzw. zu erhalten.